Podiumsdiskussion: Der koloniale Blick. Aus wessen Perspektive erinnern wir?

Mit Hamado Dipama, Noa K. Ha, Susann Lewerenz, Bebero Lehmann und René Aguigah

21. März 2026 | 19.00 Uhr

NS-Dokuzentrum München

Bebero Lehmann (Foto: Doerthe Boxberg), Rene Aguigah (Foto: Carolin Görgen), Noa K. Ha (Foto: DeZIM-Institut), Susann Lewerenz (© SHGL, Foto: Marie Zachger), Hamado Dipama (Foto: AGABY)

Straßen, Plätze und Denkmäler ehren in Deutschland noch immer Personen und Orte, die mit kolonialen Verbrechen in Verbindung stehen. Viele dieser Widmungen sind nach der historischen Kolonialzeit entstanden. Sie haben ihren Ursprung in der Verherrlichung des deutschen Kolonialismus während der Weimarer Republik und der NS-Diktatur und prägen Stadtbilder bis heute. Die Geschichte Schwarzer Menschen in Deutschland wurde im öffentlichen Raum, in Kulturinstitutionen oder in den Medien dagegen lange nicht erzählt. Nur schleppend und dank des Engagements zivilgesellschaftlicher Initiativen wird in den letzten Jahren an Widerstandskämpfer*innen und Kolonialmigrant*innen erinnert.

Eine Kooperation von NS-Dokumentationszentrum München und Münchner Stadtmuseum im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus

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