»Wollen sie uns verhöhnen?« Bis heute erforschen deutsche Museen die Gebeine zahlreicher Kolonisierter. Ein Gesprach zwischen Mnyaka Sururu Mboro und Christian Kopp über die Gründe für diesen unerträglichen Zustand

Südlink-Titel 176: Körper und PolitikEin Gespräch zwischen Mnyaka Sururu Mboro und Christian Kopp im Südlink No 176

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Filmpremiere: Revolution mit bloßen Händen

16_06_23 Revolution in Burkina Faso Filmpremiere A5_flyer_online

Flyer (pdf)

Revolution mit bloßen Händen –
La trajectoire d’un peuple. Le Burkina Faso

gruppe 11, muc postkolonial und AK Panafrikanismus präsentieren:
Münchener Filmpremiere: Dokumentation über die Revolution in Burkina
Faso von Moussa Ouédraogo & Hans-Georg Eberl

Im Anschluss Filmgespräch mit:
Hans-Georg Eberl (Regisseur) und Hamado Dipama (AK Panafrikanismus)

Maxim Kino, Donnerstag 23. Juni 2016, 20.00 Uhr
Landshuter Allee 33

“Revolution mit bloßen Händen. La trajectoire d‘un peuple. Le Burkina Faso.” ist ein filmisches Dokument der Erinnerung an den Volksaufstand im Oktober 2014 in Burkina Faso gegen das diktatorische Regime von Blaise Compaoré. Der Film nähert sich Protagonist_innen des Aufstandes an und besucht symbolkräftige Orte. Er stellt die Frage nach Motivationen und Gründen in den Lebensbedingungen der Bevölkerung sowie in den Erinnerungen an vorausgegangene Kämpfe der letzten Jahrzehnte.

“Revolution with bare hands. The trajectory of a people. Burkina Faso.” is a filmic document of remembrance of the popular insurrection in Burkina Faso on 30th and 31st of October 2014 against the dictatorial regime of Blaise Compaoré. The film approaches protagonists of the revolution and visits emblematic symbolic places. It asks about reasons and motivations based in the living conditions of the population as well as in memories of foregone struggles during previous decades.

«La révolution à main nue. La trajectoire d‘un peuple. Le Burkina Faso.” est un document de mémoire cinéaste du soulèvement populaire du 30 et 31 Octobre 2014 au Burkina Faso, qui a résulté dans la chutte du régime dictatorial de Blaise Compaoré. Le film s‘approche de divers protagonistes et de lieux emblématiques du soulèvement. Apartca, il cherche à faire ressortir les raisons basées dans les conditions de la vie de la population mais aussi dans la mémoire des luttes passées.

70 Min.
Originalsprachen: Französisch, Morée
OmU Deutsch
Regie: Moussa Ouédraogo, Hans-Georg Eberl
Produktion: 2016, Burkina Faso / Österreich
Projektpartnerinnen: Rosa Luxemburg Stiftung / Regionalbüro
Westafrika; GRADES; Afrique-Europe Inter-act; Frauen für das Recht
auf Wohnen; u.a.

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Neue postkoloniale Initiativen online

rassismus_verlernen: Kämpfe um Reparationen für Kolonialismus und Versklavungshandel

Der Blog „rassismus_verlernen“ ist aus einem Projekt entstanden, das sich ausgehend von deutscher Kolonialgeschichte der Frage von Reparationen für koloniale Menschheitsverbrechen nähert. Anlässlich des Internationalen Tages für Reparationen in Zusammenhang mit Kolonialismus am 12. Oktober 2015 möchte der Blog unterschiedliche Stimmen und Initiativen aus Deutschland, Europa, Afrika und den Amerikas zusammenführen, die Reparationen fordern und bereits umsetzen. Damit soll auch ein Schlaglicht auf die verdrängte Geschichte des deutschen Versklavungshandels mit afrikanischen Menschen gelegt werden, die einer breiteren Öffentlichkeit nahezu unbekannt ist…

Fugger-und Welserstraßen dekolonisieren!

Die Fugger und Welser gelten als zwei der einflussreichsten und wohlhabendsten europäischen Handelsfamilien zwischen dem 14. und dem 19. Jh. Ihre vermeintlich glorreiche Geschichte und ihr Gedenken werden durch zahlreiche wissenschaftliche Aufsätze, Ausstellungen, öffentliche Einrichtungen und 23 nach ihnen benannte Straßen aufrechterhalten. Zwei dieser Straßen befinden sich in dem Berliner Bezirk Schöneberg. Dass die Fugger und die Welser ihren Reichtum jedoch erst durch ihre Beteiligung am Kolonialismus akquirieren konnten, wird in dieser Geschichtsschreibung oft ent_nannt bzw. verschwiegen und/oder beschönigt…

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Debatte um den Tangué im Münchner Museum Fünf Kontinente (ehem. Völkerkundemuseum)

Zwei Publikationen zum Tangué im Münchner Museum Fünf Kontinente sind 2015 erschienen und online verfügbar:

„Der schizophrene Schiffsschnabel: Biographie eines kolonialen Objektes und Diskurs um seine Rückforderung im postkolonialen München“ von Barbara Heuermann

„Ein Kameruner Kulturerbe? 130 Jahre geteilte Agency:Das Netzwerk Tange/Schiffschnabel“ von Anne Splettstößer

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„Perspektivwechsel Wissen“ – Veranstaltungsreihe 4.-20.3. in München

Perspektivwechsel Wissen

Link zum Flyer hier

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Veranstaltung zu „Provenance Research on African Objects“ in München

Winter School Provenance Research, Zentralinstitut für Kunstgeschichte, Munich, 22-26 February 2016

am 23. Februar 2016 u.a. mit folgenden Themen:

9.00-9.20: Felicity Bodenstein, Paris: ‚Narrating Provenance – Royal Objects from Benin City in European Museums‘

9.20-9.40: Sheila Heidt, Köln: ‚African art of colonial background in German museums – State of provenance research and possible solutions for restitution procedures‘

9.40-10.45: PUBLIC DISCUSSION ‚Lessons to be learned from provenance research on African Objects‘, with Kerstin Pinther (LMU), Philippe Cordez (LMU), and Stefan Eisenhofer and/or Hilke Thode-Arora (Museum Fünf Kontinente, München)

weitere Infos hier

 

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Münchner Ausländerbeirat fordert erneut die sofortige Umbenennung der Münchner Kolonialstraßen

Pressemitteilung .Strassennamen.2015-1

 

Aus dem Beschluss der Vollversammlung des Münchner Ausländerbeirates vom 07.12.2015

„Der Ausländerbeirat fordert den Oberbürgermeister der LH München und der Stadt München auf, sich dafür einzusetzen, dass die historisch belasteten Straßennamen in München durch Umbenennung geändert werden.“

Beschlusstext

Presseerklärung zum Beschluss vom Arbeitskreis Panafrikanismus

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Katalogpräsentation DECOLONIZE MÜNCHEN

Endlich …?! 

Katalogpräsentation am 4. November 2015 um 19.30 Uhr im Milla Club

Katalogpräsentation DECOLONIZE MÜNCHEN

Präsentation des soeben erschienenen Katalogs zur Ausstellung DECOLONIZE MÜNCHEN mit einem Grußwort der Direktorin des Münchner Stadtmuseums Dr. Isabella Fehle, den Herausgeber_innen Eva Bahl, Sarah Bergh, Tahir Della, Zara S. Pfeiffer, Martin W. Rühlemann sowie der Spoken Word Künstlerin Fatima Moumouni und DJane Sarah Mara. Der Katalog dokumentiert die bislang in dieser Form in Deutschland einzigartige Ausstellung und das umfangreiche rassismuskritische Begleitprogramm mit Veranstaltungen und Workshops – ergänzt durch Reaktionen, Kritik, Kontroversen und Visionen.

Die Räume sind leider nicht rollstuhlgerecht zugänglich.
Holzstraße 28. 80469 München. Der Eintritt ist frei.

Pressemitteilung

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Veranstaltungsreihe von freiburg postkolonial

Veranstaltungsreihe von freiburg-postkolonial.de:

vom 16.9. bis 10.11.2015 in Freiburg. 

Titel

Nähere Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen finden sie hier

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DECOLONIZE MÜNCHEN. Dokumentation und Debatte

Titel-Decolonize-München KopieDECOLONIZE MÜNCHEN
Dokumentation und Debatte

herausgegeben von Eva Bahl, Sarah Bergh,Tahir Della, Zara S. Pfeiffer, Martin W. Rühlemann in Kooperation mit dem Münchner Stadtmuseum und dem Kulturreferat der Landeshauptstadt München

Edition Assemblage, 2015


 

Wie haben sich Kolonialismus und Rassismus in Münchens Stadtbild eingeschrieben? Wie wird mit den Spuren der kolonialen Vergangenheit in der Stadt umgegangen? An welchen Orten verdichten sich postkoloniale Auseinandersetzungen? Was wird debattiert, was verdrängt und verschwiegen? Wer darf sprechen über die Globalgeschichte der Stadt? Wessen Geschichten werden gehört, wessen Lebensspuren wahrgenommen? Was bedeutet Dekolonisieren heute?
Mit Fragestellungen wie diesen beschäftigte sich die Ausstellung DECOLONIZE MÜNCHEN im Münchner Stadtmuseum (25.10.2013 – 23.02.2014).
Der Katalog dokumentiert die bislang in dieser Form in Deutschland einzigartige Ausstellung und das umfangreiche rassismuskritische Begleitprogramm mit Veranstaltungen und Workshops – ergänzt durch Reaktionen, Kritik, Kontroversen und Visionen. Erweiternd wurden in den Band aktuelle Beiträge aufgenommen, die Themen der Ausstellung und Debatten zur post/kolonialen Geschichte und Gegenwart Deutschlands aufgreifen und weiterführen.

Der Katalog wurde in Kooperation mit dem Münchner Stadtmuseum und dem Kulturreferat der Landeshauptstadt München realisiert.

Die Autor*innen:
Mit Beiträgen von Joshua Kwesi Aikins, Manuela Bauche, Eva Bahl, Sarah Bergh, Tahir Della, Isabella Fehle, HMJokinen, Stephan Köhler, Christian Kopp, Modupe Laja, Sharon Dodua Otoo, Zara S. Pfeiffer, Martin W. Rühlemann u.v.m.

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