Antifa-Café Rundgang: Decolonize Munich! Koloniale Spuren und postkoloniale Verhältnisse.

Die Statue eines Kolonialbildhauers, die verblassenden Markierungen einer kolonialen Gedenktafel auf einer Friedhofsmauer, eine umbenannte Straße, ein nicht mehr existierendes Grab: Der Kolonialismus hat sich tief in die Münchner Stadtgesellschaft eingeschrieben und diese dauerhaft geprägt.

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Blog aus Augsburg: Postcolonial Realities

Studierende der Universität Augsburg haben ein Blogprojekt auf die Beine gestellt: Postcolonial realities beschäftigt sich auf vielfältige Art und Weise mit Facetten und Wirkungsbereichen des Postkolonialismus in heutigen Gesellschaften. 

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Petition: Umbenennung von nationalsozialistischen und Kolonialstraßennamen in München

Bitte Petition unterzeichnen: “Mit oder ohne Erläuterungstafeln verdient kein Massenmörder einen Straßennamen.

Mit dieser Petition fordere ich die Stadt München auf, nicht nur Straßen mit nationalsozialistischen Namen, sondern auch mit belasteten Kolonialnamen in München umzubenennen.”

Für mehr Infos über die Kolonialstraßen in München siehe hier: http://www.migrationsbeirat-muenchen.de/aktu.htm

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Shadow Munich Security Conference

Ein Marathonabend der Visionen, Analysen, Erklärungen, performativen Beiträge und Gespräche, zeitgleich und in Reaktion auf die Münchner Sicherheitskonferenz.

In den Münchner Kammerspielen am 15. Februar, in englischer Sprache, Eintritt frei.

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Zwei Radiobeiträge mit Esther Muinjangue und Sima Luipert aus Namibia

Am 12. Dezember 2019 waren die Herero-Aktivistin Esther Muinjangue und die Nama-Aktivistin Sima Luipert aus Namibia bei uns in München zu Gast. Zwei Radiobeiträge im Bayerischen Rundfunk haben sich mit den Geschichten und Forderungen der beiden befasst:

ZÜNDFUNK – Generator: Der Rassist in uns – Deutschlands verdrängtes koloniales Erbe

Dossier Politik: Die Aufarbeitung der deutschen Kolonialvergangenheit. Warum kommen wir nicht weiter?

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Die namibischen Aktivistinnen Esther Muinjangue und Sima Luipert zu Besuch in München

Am 12.12. waren die Herero-Aktivistin Esther Muinjangue und die Nama-Aktivistin Sima Luipert zu Besuch in München. Sie hatten ein volles Programm. U.a. fanden Treffen mit Studierenden der LMU und mit dem Museum Fünf Kontinente statt. Nachmittags haben wir an der Straßenecke Hererostraße/ Waterbergstraße in München-Trudering gemeinsam für die Umbenennung der Kolonialstraßen demonstriert.

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Münchener Kolonialkunst: Der Bildhauer Fritz Behn

Joachim Zeller

(aktualisierte Version eines Textes, den wir bereits 2011 auf diesem Blog veröffentlicht hatten)

Atelier von Fritz Behn in dessen Münchner Haus in der Kunigundenstraße 28, um 1927. Links neben dem Künstler steht die Gipsplastik der „Löwin“. (Bild: Georg Jacob Wolf: Fritz Behn, München 1928)

Gut gebrüllt, denkt sich der Betrachter beim Anblick der Löwin, die vor der Tierärztlichen Fakultät in der Veterinärstr. 13 steht. Die wuchtige Bronzeplastik stammt von dem über viele Jahrzehnte in München ansässigen Bildhauer Fritz Behn. Die bayerische Metropole beherbergt weitere Werke des Künstlers, so im Tierpark Hellabrunn, wo ebenfalls eine Löwenfigur steht. In den Beständen der Städtischen Galerie im Lenbachhaus finden sich die Kleinplastiken eines „Afrikaners“ und eines „Massai“.[1]

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Augsburg – Kamerun, 100 Jahre später

Die Kolleg*innen von Augsburg postkolonial organisieren in Kooperation mit einigen anderen Gruppen eine Veranstaltung:

Im ersten Weltkrieg verlor Deutschland „seine“ Kolonien, dazu gehörte auch Kamerun, wo bis 1916 gekämpft wurde. Die deutschen Soldaten gerieten in Kriegsgefangenschaft, die Augsburger Presse berichtete.

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Not about us without us!

Veranstaltung mit den Aktivistinnen Esther Utjiua Muinjangue und Sima Deidre Luipert aus Namibia. Am 12.12.2019 um 19.30 im Saal des Münchner Stadtmuseums

Deutschlands kolonialer Genozid 1904-08 im heutigen Namibia betraf neben den widerständigen Männern besonders auch Frauen und Kinder, die in der Omaheke/Kalahari Region verdursteten oder in Konzentrationslagern zu Tode gequält wurden. Die prominenten Ovaherero- und Nama-Aktivistinnen Esther Utjiua Muinjangue und Sima Deidre Luipert berichten über den opferreichen Widerstand der Frauen und über ihre Rolle im anhaltenden Kampf für eine Anerkennung des Völkermords durch den Deutschen Bundestag. Sie erklären, warum die direkt vom Völkermord betroffenen Gemeinschaften von Deutschland eine offizielle Entschuldigung und Entschädigung verlangen. Esther Utjiua Muinjangue ist Vorsitzende der Ovaherero Genocide Foundation (OGF) und Präsidentin der Partei National Unity Democratic Organisation (NUDO) und Sima Deidre Luipert ist Menschenrechtsaktivistin und Vizevorsitzende des Genocide Technical Committee der Nama Traditional Leaders Association (NTLA).

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“Millis Erwachen” im Werkstattkino

Frauenstudien München in Kooperation mit ADEFRA Schwarze Frauen RG München und dem Werkstattkino e.V. zeigt MILLIS ERWACHEN von und mit NATASHA A. KELLY.

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