Katalogpräsentation DECOLONIZE MÜNCHEN

Endlich …?! 

Katalogpräsentation am 4. November 2015 um 19.30 Uhr im Milla Club

Katalogpräsentation DECOLONIZE MÜNCHEN

Präsentation des soeben erschienenen Katalogs zur Ausstellung DECOLONIZE MÜNCHEN mit einem Grußwort der Direktorin des Münchner Stadtmuseums Dr. Isabella Fehle, den Herausgeber_innen Eva Bahl, Sarah Bergh, Tahir Della, Zara S. Pfeiffer, Martin W. Rühlemann sowie der Spoken Word Künstlerin Fatima Moumouni und DJane Sarah Mara. Der Katalog dokumentiert die bislang in dieser Form in Deutschland einzigartige Ausstellung und das umfangreiche rassismuskritische Begleitprogramm mit Veranstaltungen und Workshops – ergänzt durch Reaktionen, Kritik, Kontroversen und Visionen.

Die Räume sind leider nicht rollstuhlgerecht zugänglich.
Holzstraße 28. 80469 München. Der Eintritt ist frei.

Pressemitteilung

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Veranstaltungsreihe von freiburg postkolonial

Veranstaltungsreihe von freiburg-postkolonial.de:

vom 16.9. bis 10.11.2015 in Freiburg. 

Titel

Nähere Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen finden sie hier

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DECOLONIZE MÜNCHEN. Dokumentation und Debatte

Titel-Decolonize-München KopieDECOLONIZE MÜNCHEN
Dokumentation und Debatte

herausgegeben von Eva Bahl, Sarah Bergh,Tahir Della, Zara S. Pfeiffer, Martin W. Rühlemann in Kooperation mit dem Münchner Stadtmuseum und dem Kulturreferat der Landeshauptstadt München

Edition Assemblage, 2015


 

Wie haben sich Kolonialismus und Rassismus in Münchens Stadtbild eingeschrieben? Wie wird mit den Spuren der kolonialen Vergangenheit in der Stadt umgegangen? An welchen Orten verdichten sich postkoloniale Auseinandersetzungen? Was wird debattiert, was verdrängt und verschwiegen? Wer darf sprechen über die Globalgeschichte der Stadt? Wessen Geschichten werden gehört, wessen Lebensspuren wahrgenommen? Was bedeutet Dekolonisieren heute?
Mit Fragestellungen wie diesen beschäftigte sich die Ausstellung DECOLONIZE MÜNCHEN im Münchner Stadtmuseum (25.10.2013 – 23.02.2014).
Der Katalog dokumentiert die bislang in dieser Form in Deutschland einzigartige Ausstellung und das umfangreiche rassismuskritische Begleitprogramm mit Veranstaltungen und Workshops – ergänzt durch Reaktionen, Kritik, Kontroversen und Visionen. Erweiternd wurden in den Band aktuelle Beiträge aufgenommen, die Themen der Ausstellung und Debatten zur post/kolonialen Geschichte und Gegenwart Deutschlands aufgreifen und weiterführen.

Der Katalog wurde in Kooperation mit dem Münchner Stadtmuseum und dem Kulturreferat der Landeshauptstadt München realisiert.

Die Autor*innen:
Mit Beiträgen von Joshua Kwesi Aikins, Manuela Bauche, Eva Bahl, Sarah Bergh, Tahir Della, Isabella Fehle, HMJokinen, Stephan Köhler, Christian Kopp, Modupe Laja, Sharon Dodua Otoo, Zara S. Pfeiffer, Martin W. Rühlemann u.v.m.

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Gründung des „Netzwerk Rassismus- und Diskriminierungsfreies Bayern (e.V.)“

Pressemitteilung

München, 28. März 2015

Zum Abschluss der Internationalen Wochen gegen Rassismus fand auf Inititiave der Arbeitsgemeinschaft der Ausländer-, Migranten- und Integrationsbeiräte Bayerns (AGABY e.V.) die Versammlung zur Gründung des „Netzwerk Rassismus- und Diskriminierungsfreies Bayern e.V.“ statt. Anwesend waren etwa 40 engagierte Einzelpersonen aus der rassismuskritischen Bildungsarbeit und der Wissenschaft sowie Vertreter_innen von verschiedenen politischen und gesellschaftlichen Organisationen und Initiativen. Die Vereinsgründung und die Satzung wurden einstimmig beschlossen und ein Vorstand wurde gewählt.

Vorstand des Netzwerkes

Vorstand.Netzwerk.RDB

von links: Mathilda Legitimus-Schleicher, Zara S. Pfeiffer (vertretungsberechtigt), Marianne Walther, Hamado Dipama (vertretungsberechtigt), Mitra Sharifi Neystanak, Theodora Sismani, nicht auf dem Foto: Naim Balikavlayan

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„Relikte aus der deutschen Kolonialgeschichte“ auf der Oidn Wiesn

„Das war damals so,“ sagt der Betreiber. „Geschmacklos“, findet ein früherer Stadtrat: In einem historischen Stand auf dem Oktoberfest dienen Afrikaner als Schießbudenfigur. Nun wird diskutiert: Ist das Tradition oder Rassismus?

Artikel in der Süddeutschen Zeitung von Bernd Kastner

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Filmreihe im Kulturladen Westend

Spielfilme aus Mali, Äthiopien, Senegal, Burkina Faso, Tschad und Kenia

vom 10.10. bis 5.12.2014 im KulturLaden Westend

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„Concerning Violence“ im Maxim-Kino – täglich 19.30 Uhr

Göran Hugo Olsson „Concerning Violence“ ist ein mutiger Film über die afrikanischen Befreiungsbewegungen der 60er und 70er Jahre. Neu
entdecktes Archivmaterial über die gewaltvolle Konfrontation mit den Kolonialmächten wird kombiniert mit Zitaten aus Frantz Fanons „Die
Verdammten dieser Erde“, gesprochen von Lauryn Hill. Der Film beleuchtet kunstvoll Fanons Analysen über die Folgen der Kolonialisierung Afrikas und plädiert für den Aufbau einer gerechteren Welt.
Trailer zum Film
Datum: 18.-24.9.
Zeit: 19.30 Uhr
Ort: Maxim Kino, Landshuter Allee 33, 80637 München

 

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Gespenster/Ge/Schichten

„Im neuen ‚Kaffee, Espresso – Kolonial’ leben fast schon in Vergessenheit geratene Kaffeehausspezialitäten wieder auf“ berichtet die MünchnerAbendzeitung am 12. Januar 2014 über die Neueröffnung eines Cafes im Münchner Stadtteil Neuhausen.
Fast in Vergessenheit geraten scheint auch einem gewissen Edmund Stoiber die deutsche Kolonialgeschichte: Continue reading
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Vielschichtiges Erinnern – postkoloniale Perspektiven im Kontext einer postnationalsozialistischen Gesellschaft

Astrid Messerschmidt: Vielschichtiges Erinnern – postkoloniale Perspektiven im Kontext einer  postnationalsozialistischen Gesellschaft

Kollektive Erinnerungsprozesse stehen in Wechselwirkungen mit gesellschaftlichen Selbstbildern. Für selbstkritische Erinnerungspraktiken ist eine Auseinandersetzung mit Rassismus und Antisemitismus in ihren historischen Konstellationen wie auch in ihren gegenwärtigen Ausprägungen erforderlich. Erinnerung wird dabei vielschichtig und bezieht sich auf koloniale und nationalsozialistische Geschichtszusammenhänge, die zu unterscheiden und in ihren Zusammenhängen zu verdeutlichen sind.

Vortrag von Prof. Dr. Astrid Messerschmidt
18. Februar 2014 / 19.30 Münchner Stadtmuseum – Saal
im Rahmen von DECOLONIZE MÜNCHEN

Veranstaltet von:

[muc] münchen postkolonial
mapping.postkolonial.net
Max Mannheimer Studienzentrum
Nord Süd Forum München e.V.
Pädagogisches Institut der Landeshauptstadt München

Gefördert von der Stiftung ERINNERUNG VERANTWORTUNG ZUKUNFT

Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei.

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„Ein Platz an der Sonne“ oder der Spuk des Kolonialismus

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Vortrag von Prof. Dr. María do Mar Castro Varela

„Ein Platz an der Sonne“ war in den 1980er Jahren der bekannte und eindrückliche Slogan der Deutschen Fernsehlotterie. Zwei wöchentliche Werbespots, unmittelbar im Anschluss an die Tagesschau im Ersten gesendet, ließen „Ein Platz an der Sonne“ zum Ohrwurm geraten. Nur wenigen war damals und ist heute bewusst, dass der Slogan seinen Ursprung im deutschen Kolonialismus hat. In einer Zeit, in der den hohen Geburtenraten mit neuen „Lebensraum“ in den afrikanischen und asiatischen Kolonien begegnet werden sollte. Es war Bernhard von Bülow, der in einer Reichstagsdebatte am 6. Dezember 1897 im Zusammenhang mit der Kolonialpolitik bemerkte: „Mit einem Worte: wir wollen niemand in den Schatten stellen, aber wir verlangen auch unseren Platz an der Sonne.“ Damit war ein Slogan in der Welt, der auch das Trikot des FC St. Pauli zierte, dessen Hauptsponsor bis zur Saison 2013/14 die Deutsche Fernsehlotterie war. Es ist dies nur eins von vielfältigen Beispielen, in denen sich die scheinbar in Vergessenheit geratene koloniale Geschichte Erinnerungsräume geschaffen hat. Die koloniale Geschichte ist wie ein Spuk im europäischen Alltag.

Im Vortrag werden Spukgeschichten vorgestellt und eine Auseinandersetzung mit (deutscher) Kolonial-geschichte vorgeschlagen, die sich nicht nur auf Erinnerungspolitiken begrenzen lässt.

27. Januar 2014 / 19.30 Uhr / Seidlvilla / Nikolaiplatz 1 / 80802 München / Eintritt frei

Im Rahmen von DECOLONIZE MÜNCHEN. Eine Ausstellung im Münchner Stadtmuseum vom 25.10.2013 – 23.02.2014

Veranstaltet von [muc] münchen postkolonial / mapping.postkolonial.net / Nord Süd Forum München e.V.

Gefördert von der Stiftung Erinnerung, Verantwortung, Zukunft

Flyer als PDF

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