Straßenumbenennungsfest in der
Dominikstraße in Bogenhausen, München
Datum: 10.Dezember 2017
Uhrzeit: 14 Uhr
Ort: Dominikstraße, an der Kreuzung mit der Nettelbeckstraße
Straßenumbenennungsfest in der
Dominikstraße in Bogenhausen, München
Datum: 10.Dezember 2017
Uhrzeit: 14 Uhr
Ort: Dominikstraße, an der Kreuzung mit der Nettelbeckstraße
Die Ausstellung ist ein Gemeinschaftsprojekt des Museums Treptow-Köpenick, der Initiative Schwarze Menschen in Deutschland (ISD) und Berlin Postkolonial.
Eröffnung am 13. Oktober 2017 um 19 Uhr – weitere Infos hier
Eine Ausschreibung des Max-Mannheimer-Studienzentrums Dachau:
Ab November 2017 bilden wir gemeinsam mit unseren Kooperationspartnern im Projekt „Diversität, Erinnerung, Geschichte“ 20 Personen zu neuen Rundgangsleiter*innen für die KZ-Gedenkstätte Dachau aus. Der Kurs hat das Ziel, die Diversität derer zu erhöhen, die in Dachau die Geschichte des Ortes vermitteln und wir laden deshalb alle Interessierten herzlich ein, sich für die Teilnahme zu bewerben: z. B. Sinti*ze und Rom*nja, Menschen mit und ohne Migrationsbiografie, mit und ohne Fluchterfahrung, mit und ohne Behinderungen, mit unterschiedlichen Bildungsabschlüssen und unterschiedlichen Alters oder solchen, die sich einzelnen Verfolgtengruppen besonders nahe fühlen. Ziel ist es, die vielfältigen Erfahrungen, die Menschen in dieser Gesellschaft machen, in die Ausbildung zu integrieren, damit die Erinnerung an den Nationalsozialismus aus möglichst vielen unterschiedlichen Perspektiven weitergegeben werden kann.
DECOLONIZE MÜNCHEN
Dokumentation und Debatte
herausgegeben von Eva Bahl, Sarah Bergh,Tahir Della, Zara S. Pfeiffer, Martin W. Rühlemann in Kooperation mit dem Münchner Stadtmuseum und dem Kulturreferat der Landeshauptstadt München
Download des kompletten Katalogs (8,9 MB)
weiterhin in Druckform bestellbar bei Edition Assemblage

Revolution mit bloßen Händen –
La trajectoire d’un peuple. Le Burkina Faso
gruppe 11, muc postkolonial und AK Panafrikanismus präsentieren:
Münchener Filmpremiere: Dokumentation über die Revolution in Burkina
Faso von Moussa Ouédraogo & Hans-Georg Eberl
Im Anschluss Filmgespräch mit:
Hans-Georg Eberl (Regisseur) und Hamado Dipama (AK Panafrikanismus)
Maxim Kino, Donnerstag 23. Juni 2016, 20.00 Uhr
Landshuter Allee 33
“Revolution mit bloßen Händen. La trajectoire d‘un peuple. Le Burkina Faso.” ist ein filmisches Dokument der Erinnerung an den Volksaufstand im Oktober 2014 in Burkina Faso gegen das diktatorische Regime von Blaise Compaoré. Der Film nähert sich Protagonist_innen des Aufstandes an und besucht symbolkräftige Orte. Er stellt die Frage nach Motivationen und Gründen in den Lebensbedingungen der Bevölkerung sowie in den Erinnerungen an vorausgegangene Kämpfe der letzten Jahrzehnte.
“Revolution with bare hands. The trajectory of a people. Burkina Faso.” is a filmic document of remembrance of the popular insurrection in Burkina Faso on 30th and 31st of October 2014 against the dictatorial regime of Blaise Compaoré. The film approaches protagonists of the revolution and visits emblematic symbolic places. It asks about reasons and motivations based in the living conditions of the population as well as in memories of foregone struggles during previous decades.
«La révolution à main nue. La trajectoire d‘un peuple. Le Burkina Faso.” est un document de mémoire cinéaste du soulèvement populaire du 30 et 31 Octobre 2014 au Burkina Faso, qui a résulté dans la chutte du régime dictatorial de Blaise Compaoré. Le film s‘approche de divers protagonistes et de lieux emblématiques du soulèvement. Apartca, il cherche à faire ressortir les raisons basées dans les conditions de la vie de la population mais aussi dans la mémoire des luttes passées.
70 Min.
Originalsprachen: Französisch, Morée
OmU Deutsch
Regie: Moussa Ouédraogo, Hans-Georg Eberl
Produktion: 2016, Burkina Faso / Österreich
Projektpartnerinnen: Rosa Luxemburg Stiftung / Regionalbüro
Westafrika; GRADES; Afrique-Europe Inter-act; Frauen für das Recht
auf Wohnen; u.a.
Der Blog „rassismus_verlernen“ ist aus einem Projekt entstanden, das sich ausgehend von deutscher Kolonialgeschichte der Frage von Reparationen für koloniale Menschheitsverbrechen nähert. Anlässlich des Internationalen Tages für Reparationen in Zusammenhang mit Kolonialismus am 12. Oktober 2015 möchte der Blog unterschiedliche Stimmen und Initiativen aus Deutschland, Europa, Afrika und den Amerikas zusammenführen, die Reparationen fordern und bereits umsetzen. Damit soll auch ein Schlaglicht auf die verdrängte Geschichte des deutschen Versklavungshandels mit afrikanischen Menschen gelegt werden, die einer breiteren Öffentlichkeit nahezu unbekannt ist…
Die Fugger und Welser gelten als zwei der einflussreichsten und wohlhabendsten europäischen Handelsfamilien zwischen dem 14. und dem 19. Jh. Ihre vermeintlich glorreiche Geschichte und ihr Gedenken werden durch zahlreiche wissenschaftliche Aufsätze, Ausstellungen, öffentliche Einrichtungen und 23 nach ihnen benannte Straßen aufrechterhalten. Zwei dieser Straßen befinden sich in dem Berliner Bezirk Schöneberg. Dass die Fugger und die Welser ihren Reichtum jedoch erst durch ihre Beteiligung am Kolonialismus akquirieren konnten, wird in dieser Geschichtsschreibung oft ent_nannt bzw. verschwiegen und/oder beschönigt…
Zwei Publikationen zum Tangué im Münchner Museum Fünf Kontinente sind 2015 erschienen und online verfügbar:
„Der schizophrene Schiffsschnabel: Biographie eines kolonialen Objektes und Diskurs um seine Rückforderung im postkolonialen München“ von Barbara Heuermann
„Ein Kameruner Kulturerbe? 130 Jahre geteilte Agency:Das Netzwerk Tange/Schiffschnabel“ von Anne Splettstößer
am 23. Februar 2016 u.a. mit folgenden Themen:
9.00-9.20: Felicity Bodenstein, Paris: ‚Narrating Provenance – Royal Objects from Benin City in European Museums‘
9.20-9.40: Sheila Heidt, Köln: ‚African art of colonial background in German museums – State of provenance research and possible solutions for restitution procedures‘
9.40-10.45: PUBLIC DISCUSSION ‚Lessons to be learned from provenance research on African Objects‘, with Kerstin Pinther (LMU), Philippe Cordez (LMU), and Stefan Eisenhofer and/or Hilke Thode-Arora (Museum Fünf Kontinente, München)